Selbst gemachte Speck-Marmelade

Durch einen Zufall sind wir auf Bacon-Jam - Speck-Marmelade -  gestoßen und durften dies auch probieren. Ich war echt begeistert und wollte unbedingt mehr. Diese Geschmacksexplosion kann man gar nicht so richtig in Worte fassen, denn diese Mischung aus würzigem und süßen ist echt unbeschreiblich. 

Ich habe mich etwas eingelesen und gemerkt, dass es unzählige Varianten gibt. Ich habe mich für eine Variante entschieden und dieses für den ersten Versuch abgeändert. Da einige Zutaten einzeln schon recht teuer sind, andere in der Masse, die benötigt werden, habe ich meine Ansprüche erst einmal runter gedreht.

Aber lest selbst wie meine selbst gemachte Speck-Marmelade entstanden ist.

Folgende Zutaten werden also benötigt

Um einen kleinen Eindruck zu bekommen, was ihr aus dem Supermarkt holen müsst:

Zutaten für Bacon Jam

Zur Zubereitung benötigt ihr eine größe Pfanne, alle Zutaten sind irgendwann mal gemeinsam in der Pfanne.

Als erstes ist schneitet ihr den Bacon klein, also erst in Streifen und dann in Quadrate. Dabei muss man sich eines bewusst machen, will man später noch pürieren um eine feinere Konsistenz haben oder will man die Marmelade etwas grob. Will man sie grob, entscheidet man durch die Quadrate wie grob sie wird. Ich finde die grobe etwas rustikaler und in Kombination mit Grillgut oder Raclette einfach toll.

Der Speck wurde bei mir auf die Größe von um die 1 bis 1,5cm klein geschnitten und kam in den Topf und wird dort ausgelassen. Hier solltet ihr sowohl Zeit als auch Geduld mitbringen. Je nach Rezept liest man etwa von 40 bis 45 Minuten, bei mir waren es geschlagene 50 Minuten. Ich denke es kommt auf die Pfanne, den Speck und die entsprechende Temperatur an. Allerdings darf man hier mit der Temperatur nicht übertreiben, denn wir wollen den Speck nicht verbrennen. Ziel ist es das Fett aus dem Bacon zu schmelzen und erst wenn alles draußen ist sollte es knusprig braun sein. Man achtet also schön auf die Temperatur, rührt immer wieder um und prüft den Status. In der Zwischenzeit kann man weitere Zutaten vorbereiten.

Speck in der Pfanne

Man kann also schon einfach die Zwiebeln, den Knoblauch und die Schalotten feinhacken.

Ist der Speck soweit muss das ganze Fett aus der Pfanne. Bitte beachten, dass das Fett sehr heiß ist. Will man es für später behalten, um es nochmals zu verwenden, sollte man es nicht einfach so in eine Plastikschüssel geben. Wir haben dazu immer ein Topf und ein Sieb aus Metall. Man erkennt, ob der Speck fertig ist, wenn sich intensiver Schaum bildet. Nach dem abgießen, ruhig gut abtropfen lassen und auf Küchenkrepp legen, damit möglichst viel Fett abtropft.

Ca. 2 EL vom Fett kommen wieder in die Pfanne damit wir die Zwiebel und Schalotten anbraten. Auch hier wieder darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, sie sollen weich und braun verwerden. Wenn die Zwiebeln braun werden kommt der Knoblauch dazu und brät dass dann nochmal kurz weiter.

Jetzt gibt man das Chili, das Paprika und den Pfeffer dazu und rührt das Ganze gut durch. Danach kommt der Anhornsipur und der Whsikey dazu und man erhöht die Temperatur aufs Maximum um die Sustanz 3 Minuten zu kochen.

Bacon Jam einkochen

Wenn man den Balsamico-Essig und den Zucker dazugegeben hat, lässt man das ganze nochmals ca. 3 Minuten kochen, bis man einen Sirup hat. Die Flüssigkeit verkocht schnell. Nun gibt man den Bacon zurück in die Pfanne, reduziert wieder die Temperatur und lässt die Masse so lange kochen, bis man die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Es darf auch nicht zu kurz sein, weil sich ja alles gut miteinander verbinden muss. 

Das hat bei mir so um die 9 Minuten gedauert.

Nun ist man fertig. Es sei denn man stellt fest, dass das Ergebnis zu grob geworden ist, dann nutzt man einfach einen Mixer oder Pürierstab.

Bei mir kam das Ergebnis ist Tupper-Schüsseln und in der Kühlschrank. Man kann das mehrere Tage / Wochen lagern. Aber ich habe immer wieder genascht, so dass es ruckzuck alle war. 

Endergebnis - Bacon Jam vom feinsten.

Wozu kombiniert man das? Klassisch zum Grillen oder Raclette. Auf rustikales Brot. Es stellt aber auch eine tolle Grundlage für Saucen dar.